Tage der Musik- und Kunstschulen: Dank an hochqualifizierte Pädagoginnen und Pädagogen – Musikschulen wichtiger Teil der kulturellen Vielfalt
Anlässlich der Tage der Musik- und Kunstschulen am 8. und 9. Mai wird einmal mehr sichtbar, welchen wichtigen Beitrag Niederösterreichs Gemeinden zur kulturellen Bildung und zur Förderung junger Talente leisten. Musik- und Kunstschulen sind in vielen Gemeinden ein wesentlicher Bestandteil des Bildungs- und Kulturangebots und zeigen zugleich, wie erfolgreich gemeindeübergreifende Zusammenarbeit in der Praxis funktionieren kann.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont: „Musik hat die Kraft, Menschen zu verbinden und Zusammenhalt zu schaffen. Daher ist es mir ein großes Anliegen, junge Talente bestmöglich zu fördern und ihnen ein breites Angebot zur Verfügung zu stellen. Das gelingt durch unseren eigenständigen niederösterreichischen Weg und die überregionale Zusammenarbeit von Musikschulverbänden, die ein Paradebeispiel für gemeindeübergreifende Kooperationen sind. Mein besonderer Dank gilt den hochqualifizierten Pädagoginnen und Pädagogen, die ihr Können mit großer Leidenschaft an über 63.000 Schülerinnen und Schüler in Niederösterreich weitervermitteln und oft an mehreren Standorten verteilt unterrichten. Sie tragen maßgeblich zur kulturellen Vielfalt in unserem Land bei.“
Einer der Erfolgsfaktoren für das Musik- und Kunstschulwesen in Niederösterreich ist die Zusammenarbeit von Land Niederösterreich mit den Gemeinden – und den Gemeinden untereinander.
„Niederösterreichs Gemeinden arbeiten bereits in über 600 Kooperationen zusammen – vom Schulverband über die Trinkwasserversorgung bis zur Musikschule. Gerade die Musikschulen zeigen, wie sinnvoll und erfolgreich gemeindeübergreifende Zusammenarbeit sein kann“,
unterstreicht NÖ Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl und betont: „Der Mut zu Reformen macht sich bezahlt. Während es vor vier Jahren noch 126 Musikschulen im ganzen Land waren, werden es ab Herbst nur mehr 74 sein – mit noch besserer Qualität, aber auch höherer Kosteneffizienz. Diese Gebietsreform wird sich für die Gemeinden und vor allem für die Schülerinnen und Schüler bezahlt machen, weil wir so ein noch breiteres und hochwertigeres Angebot sicherstellen können. Kooperation ist der Schlüssel, um auch in Zukunft beste Bildung vor Ort zu garantieren.“

Wie gut regionale Kooperationen im Musikschulwesen funktionieren, zeigen konkrete Beispiele aus Niederösterreich: So zählt die Musikschule Lilienfeld-Hainfeld seit ihrer Zusammenlegung vor einem Jahr zu den größten Musikschulverbänden des Landes. Sie steht beispielhaft dafür, wie Gemeinden gemeinsam zukunftsfähige Strukturen schaffen können.

Obmann Bgm. Manuel Aichberger: „Die Zusammenlegung war ein mutiger Schritt und er hat sich mehr als bewährt. Ich danke ausdrücklich unserem Musikschuldirektor Mag. Rudolf Ringer und allen Beteiligten, die dieses Projekt mit so viel Engagement umgesetzt haben.“
Auch die Musikschule Pfaffstätten-Alland verdeutlicht den Mehrwert gemeindeübergreifender Zusammenarbeit für die musikalische Ausbildung in der Region. Gemeinden übernehmen damit gemeinsam Verantwortung für ein hochwertiges Bildungs- und Kulturangebot für Kinder und Jugendliche. Der Obmann der Musikschule Pfaffstätten-Alland, LAbg. Bgm. Christoph Kainz, hebt den Wert der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit hervor: „Unsere Musikschule ist ein Ort des Lernens und der kreativen Entfaltung, besonders für Kinder und Jugendliche. Die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit ist der Schlüssel, um dieses hochwertige musikalische Angebot für die beste Zukunft unserer Kinder bereitstellen zu können.“