Arbeitsgespräche für Niederösterreichs Kleinregionen

LH Stellvertreter Stephan Pernkopf lädt gemeinsam mit der NÖ.Regional Kleinregionen zu regionalen Arbeitsgesprächen ein. Im Weinviertel trafen sich in Korneuburg KleinregionssprecherInnen und Obleute sowie GemeindevertreterInnen. 

Die Kooperation von Gemeinden für gemeinsame Ziele und Ideen, hat nicht nur Tradition in Niederösterreich, sondern ist fixer Bestandteil in den Gemeinden und Städten. Seit mehr als 30 Jahren organisieren sich knapp 90 Prozent der Gemeinden in Kleinregionen. LH Stellvertreter Stephan Pernkopf: „Die Kleinregion ermöglicht den Gesamtblick auf eine gemeinsame Entwicklung als Region. Ein Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden ist wichtiger denn je. Gerade in der Raumordnung aber auch für die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln und Energie, Stichwort Black-Out, steht das Miteinander über Partei- und Gemeindegrenzen im Fokus unserer Arbeit.“ Niederösterreich zählt aktuell 62 Kleinregionen. Die 124 Gemeinden der Hauptregion Weinviertel sind in 12 Kleinregionen organisiert. Themen wie abgestimmte Raumordnung, Vernetzung von GemeinderätInnen, Vermarktung gemeinsamer Betriebsflächen, Zusammenarbeit in der Verwaltung, Kinderbetreuung sind einige der vielen Schwerpunkte der regionalen Zusammenarbeit. Johannes Pressl, Präsident des NÖ Gemeindebunds: „Gerade im ländlichen Raum sind wichtige Grundfunktionen in Zukunft nur gemeinsam erbringbar. Herausforderungen gibt es bei der Kleinstkindbetreuung, im Sozialbereich, in der Mobilität oder bei der Raumplanung. Die Kleinregionen sind das passende Instrument dafür.

NÖ.Regional als Servicepartnerin der Gemeinden

Beratung und Unterstützung erhalten die Kleinregionen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional zur Gründung von Kleinregionen, Begleitung bzw. Evaluierung von Kleinregionskonzepten sowie Förderabwicklung und mit thematischen Inputs zur Weiterentwicklung der Kleinregion. Walter Kirchler, Geschäftsführer NÖ.Regional: „Als Servicepartnerin der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bieten wir den Gemeinden solche Arbeitsgespräche selbstverständlich an, mit dem gemeinsamen Ziel, des fachlichen Austauschs für die bestmögliche Entwicklung der Gemeinden und ihrer Kleinregion.

Der nächste Stopp der Arbeitsgespräche für KleinregionsvertreterInnen findet im Mostviertel am 3. Juni 2022 statt.

Weitere Informationen: https://www.noeregional.at/fachbereiche/kleinregionen/

Keine verwandten Beiträge gefunden.

Beitrag teilen:

Das könnte Sie auch interessieren

Musikschulen als Paradebeispiel für regionale Kooperationen

Tage der Musik- und Kunstschulen: Dank an hochqualifizierte Pädagoginnen und Pädagogen – Musikschulen wichtiger Teil der kulturellen…

Zwischen Rathaus & Bundesheer

Der Einsatz für die eigene Gemeinde und der Dienst beim Bundesheer folgen derselben Haltung: Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen. In…
🎶Tage der Musik- und Kunstschulen in Niederösterreich 🎨 Heute und morgen wird sichtbar, wie wertvoll Musik- und Kunsts...

🎶Tage der Musik- und Kunstschulen in Niederösterreich 🎨 Heute und morgen wird sichtbar, wie wertvoll Musik- und Kunsts…

🎶Tage der Musik- und Kunstschulen in Niederösterreich 🎨 Heute und morgen wird sichtbar, wie wertvoll Musik- und Kunstschulen für unsere…
Gute Straßen? Wichtig. ✅ Moderne Schulen? Unbedingt. ✅ Aber was füllt all das mit Leben? Die Menschen. ❤️ Unser Präsiden...

Gute Straßen? Wichtig. ✅ Moderne Schulen? Unbedingt. ✅ Aber was füllt all das mit Leben? Die Menschen. ❤️ Unser Präsiden…

Gute Straßen? Wichtig. ✅ Moderne Schulen? Unbedingt. ✅ Aber was füllt all das mit Leben? Die Menschen. ❤️ Unser Präsident Johannes…
„Ned g'schimpft is g'lobt gnua" – diesen Satz kennen viele von uns. Doch diese Haltung reicht heute nicht mehr aus. Denn...

„Ned g'schimpft is g'lobt gnua" – diesen Satz kennen viele von uns. Doch diese Haltung reicht heute nicht mehr aus. Denn…

„Ned g’schimpft is g’lobt gnua” – diesen Satz kennen viele von uns. Doch diese Haltung reicht heute nicht mehr aus. Denn unsere Gemeinden sind…

Klare Worte vermitteln Sicherheit

Ob Hochwasser, Stromausfall oder ein schwerer Unfall im Ortsgebiet: In Krisensituationen richten sich die Blicke der Bevölkerung zuerst auf die…

Neunzig Prozent der Menschen fühlen sich sicher

Die meisten Menschen in Niederösterreich fühlen sich sicher. Umfragen und Berichte zeigen ein insgesamt hohes Sicherheitsgefühl. Gleichzeitig gibt…

Gemeinden als erste Krisenmanager

Christoph Kainz ist Bürgermeister von Pfaffstätten und Präsident des NÖ Zivilschutzverbandes. Im Interview spricht er darüber, welche Rolle…