Gemeinden als Klinikenfinanzierer begrüßen Reformschritte.
Der Präsident des NÖ Gemeindebundes, Johannes Pressl, begrüßt das heute präsentierte Reformvorhaben “Gesundheitsplan 2040+” als notwendigen Schritt zur Sicherung des Gesundheitssystems: „Der Gesundheitsplan Niederösterreich 2040+ ist ein notwendiger Schritt, um die medizinische Versorgung in den Niederösterreichischen Gemeinden auch für die Zukunft zu sichern. Wir müssen jetzt handeln, damit wir die höchstmögliche Qualität zu leistbaren Kosten auch in Zukunft gewährleisten können.
Niederösterreichs Gemeinden sind einer der größten Geldgeber des Kliniken-Systems. Über Umlagen finanzieren wir 30% der Gesamtkosten. Wir brauchen die Reform auch deswegen, um die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinden zu erhalten.
Es ist einfach auch eine Frage der Verantwortung für die zukünftigen Generationen. Und die tragen wir gerne als Gemeinden mit. Dass diese Reform auch mit Standortveränderungen verbunden ist, ist uns bewusst. Uns geht´s immer um die ‚beste Medizin‘, selbst wenn es nicht immer die ‚nächste Medizin‘ ist. Deshalb denken wir auch die Notfallsysteme und die Transportsysteme mit. Die Erreichbarkeit von Gesundheitsleistungen bleibt überall gewährleistet, sodass Menschen aus jeder Gemeinde weiterhin schnell und unkompliziert Zugang zur besten medizinischen Versorgung haben werden. Daher unterstütze ich den Gesundheitsplan voll und ganz. Er sorgt dafür, dass der hohe Standard unseres Medizinsystems auch für unsere Kinder und Enkel gesichert ist.“