Initiativen für verstärkte Kontrolle im NÖ Musikschulwesen

Aufgrund aktueller Ereignisse und einzelner Vorwürfe in einigen Musikschulen haben der Präsident des NÖ Gemeindebundes Johannes Pressl und der Präsident des Verbandes sozialdemokratischer GemeindevertreterInnen in NÖ Rupert Dworak in intensiven Gesprächen mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner folgende Maßnahmen, die sofort in Kraft treten, initiiert

Ombudsstelle für Musikschulbeschwerden

Ab sofort können sich Eltern, Schüler:innen und Lehrer:innen bei Wahrnehmungen, Beobachtungen und Missständen in ihrer Musikschule oder bei persönlich Erlebtem an die bei der NÖ Gleichbehandlungsbeauftragten angesiedelten Ombudsstelle für Musikschulbeschwerden wenden. Diese Ombudsstelle agiert unabhängig und weisungsfrei und alle Fälle werden absolut vertraulich behandelt. 

Kontakt: 02742/9005-16212, post.gbb@noel.gv.at.

Schulqualitätsmanager für Musikschulen

In jeder der sechs Bildungsregionen wird von der Bildungsdirektion ab sofort ein/eine Schulqualitätsmanager:in für Musikschulen als Ansprechpartner für Anfragen, Anliegen und Beschwerden namhaft gemacht. Die Schulqualitätsmanager:innen für Niederösterreich werden im Rahmen der im Privatschul-Gesetz vorgesehenen Aufsicht in den Bildungsregionen jede Musikschule inspizieren. Bei konkreten Vorfällen stehen umgehend ein/e Schulpsycholog:in, Jurist:in und natürlich der/die Schulqualitätsmanager:in für die Prozessbegleitung zur Verfügung. Hotline für Musikschulangelegenheiten bei der Bildungsdirektion für Niederösterreich: 02742/280-4444. 

Die Musikschulen NÖ sind wesentliche Säulen der Regionalkultur und vor allem für die Förderung des Nachwuchses unverzichtbar. Jegliche Missstände und Beschwerden müssen umgehend aufgeklärt werden. Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse war es wichtig, dass rasch gehandelt wurde“, so Pressl und Dworak im Gleichklang.

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