Obmann-Wechsel beim Gemeindebund

Der Präsident des NÖ Gemeindebundes – der Anlaufstelle und Interessensvertretung für die VP-Kommunalpolitiker des Landes – kam zum intensiven Austausch in den Tullner Bezirk. Dabei wurde auch ein neuer Vorstand gewählt.

Im Gasthaus Schreiblehner fand vergangene Woche die Bezirksversammlung des NÖ Gemeindebundes statt. VP-FunktionärInnen und BürgermeisterInnen aus dem Bezirk waren gekommen, um die politischen, als auch personellen Weichen für die kommenden Jahre zu stellen. Christian Bauer – Bürgermeister der Marktgemeinde Fels am Wagram – sprach in seinen einleitenden Ausführungen über seine achtjährige Obmannschaft im Bezirk.

Im Anschluss informierte Präsident Pressl die anwesenden Mitglieder über die aktuellen Themengebiete auf Landesebene, die Vereinbarungen zu den Kommunalgipfelgesprächen und der Dienstrechtsnovelle standen ebenso auf der Tagesordnung wie die Herausforderungen in Sachen Kinder- und Pflegebetreuung.

Schließlich wurde ein neuer Vorstand gewählt. Georg Hagl, der bereits seit 23 Jahren in der Kommunalpolitik tätig ist, 13 Jahre als Bürgermeister und davor 10 Jahre als Vizebürgermeister von Judenau/Baumgarten, wurde zum neuen Bezirksobmann gewählt. Als dessen Stellvertreter fungieren Absdorfs Bürgermeister Franz Dam, Atzenbruggs Bürgermeisterin Beate Jilch und Bernhard Heinl – Bürgermeister aus Michelhausen. Zum Finanzreferenten wurde Langenrohrs Vize, Gerhard Figl, gewählt. Schriftführer ist Zwentendorfs GfGR Michael Grubmüller.

„Es ist mir eine Ehre und Freude dem Gemeindebund in meinem Bezirk vorstehen zu dürfen. Als wichtige Schwerpunkte für diese Tätigkeit sehe ich die Kooperation und Vernetzung der Gemeinden untereinander. Ich möchte den ständigen Austausch unter den Gemeinden unterstützen und forcieren, damit wir gegenseitig voneinander lernen und dadurch auch profitieren können. Eine gute Lösung oder Idee in einer der Gemeinden kann auch die Lösung in einer anderen Kommune sein“, so der neu gewählte Obmann Georg Hagl.

NÖ Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl und der neue gewählte Obmann nutzten die Gelegenheit, um sich bei den scheidenden Bezirksobmann für seine Leistungen und Engagement im Sinne aller Gemeinden im Bezirk zu bedanken.

Keine verwandten Beiträge gefunden.

Beitrag teilen:

Das könnte Sie auch interessieren

Ohne „Euch“ kein „Wir“: Der Pulsschlag der Gemeinde

Sie organisieren Feste, fördern Kinder und Jugendliche, pflegen Traditionen, helfen in Notlagen und schaffen Orte der Begegnung. Vereine sind weit…
Wertschätzung im Ehrenamt braucht oft keine große Bühne, keine Inszenierung und keine leeren Floskeln. Was wirklich zähl...

Wertschätzung im Ehrenamt braucht oft keine große Bühne, keine Inszenierung und keine leeren Floskeln. Was wirklich zähl…

Wertschätzung im Ehrenamt braucht oft keine große Bühne, keine Inszenierung und keine leeren Floskeln. Was wirklich zählt, sind ehrliche Worte,…

PV und Stromspeicher braucht jedes öffentliche Gebäude

Die Energiezukunft und die Gemeinden waren Thema bei der jüngsten Veranstaltung aus der Reihe des NÖ Gemeindebundes „Pressl on Tour“ am 13. Mai…
Schule trifft Rathaus 🏫🏛️ Heute startet österreichweit die Aktionswoche Kommunale Bildung! Von 18. bis 22. Mai erhalte...

Schule trifft Rathaus 🏫🏛️ Heute startet österreichweit die Aktionswoche Kommunale Bildung! Von 18. bis 22. Mai erhalte…

Schule trifft Rathaus 🏫🏛️ Heute startet österreichweit die Aktionswoche Kommunale Bildung! Von 18. bis 22. Mai erhalten auch in…

Zukunftsgespräch: Zukunftsfit verwalten heißt bürgernah verwalten

Beim Auftakt der Zukunftsgespräche in Kottingbrunn rückte Johannes Pressl die niederösterreichischen Gemeinden als erste Ansprechpartner der…

Investitionsbremse trifft auch NÖ Gemeinden und regionale Wirtschaft hart!

NÖ-Beispiele aus Dobersberg, Ziersdorf und Nußdorf ob der Traisen zeigen Folgen verschobener Projekte – Pressl fordert kommunalen…
Wenn Gemeinden nicht investieren können, trifft das nicht nur wichtige Projekte vor Ort – sondern auch die regionale Wir...

Wenn Gemeinden nicht investieren können, trifft das nicht nur wichtige Projekte vor Ort – sondern auch die regionale Wir…

Wenn Gemeinden nicht investieren können, trifft das nicht nur wichtige Projekte vor Ort – sondern auch die regionale Wirtschaft. 📉 Darum…

„Wertschätzung kostet nichts – aber sie tut allen gut“

Ob in der Gemeindeverwaltung, im Ehrenamt oder im politischen Miteinander – Wertschätzung ist der Kitt, der Gemeinschaften zusammenhält….