Wo Vereinen und Ehrenamtlichen geholfen wird

Ehrenamt hat in und für Niederösterreich eine besondere Bedeutung und genießt dadurch einen besonderen Stellenwert. Darum gibt es bei uns nicht nur viel Engagement von Freiwilligen in rund 20.000 Vereinen in all unseren Gemeinden und Städten, sondern ebenso für Freiwillige.

Service Freiwillige in der Kulturregion Niederösterreich
Einen zentralen Beitrag für die Vereine leistet seit über 20 Jahren das „Service Freiwillige“, das sich jetzt unter dem Dach der Kultur.Region.Niederösterreich befindet. Als Vernetzungsplattform, Beratungseinrichtung und Interessenvertretung für alle Ehrenamtliche und Vereinsgründer und als Anlaufstelle insbesondere für jene tausenden Vereine im Land, die ohne Dachorganisation ihren Tätigkeiten nachgehen. Ein Überblick über alle Angebote und Leistungen des Service Freiwillige sowie weitere Informationen zu allen aktuellen Aktivitäten, Ehrungen oder Förderungen findet sich unter
www.service-freiwillige.at. Infos erhält man auch bei der Hotline des Service Freiwillige unter 0810 00 10 92.


Vereinsförderung Niederösterreich
Ziel der Förderung ist die Stärkung des freiwilligen Engagements in Vereinen und die Förderung der Tätigkeiten von Vereinen, wenn diese dazu beitragen, den Zusammenhalt zwischen den sozialen Gruppen, den Kulturen und den Generationen zu stärken und/oder die Vereinstätigkeit im öffentlichen Interesse
liegt. Gegenstand der Förderung sind Vorhaben von Vereinen, die direkt oder indirekt zur Umsetzung des Vereinszwecks beitragen und die nicht durch andere Fachbereiche des Amtes der NÖ Landesregierung direkt oder indirekt (z.B. Kulturförderung, Sportförderung) gefördert werden. Das Ausmaß beträgt in der Regel höchstens 20 Prozent der förderbaren Kosten bzw. maximal 15.000 Euro. Weitere Details auch zu anderen Förderungen des Landes NÖ, wie beispielweise für Sportinfrastruktur, finden sich unter www.noel.gv.at.


NÖ Fonds für Freiwillige
Der NÖ Fonds für Freiwillige soll all jenen Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern helfen, die in Ausübung ihrer gemeinnützigen und freiwilligen Tätigkeit einen Schaden erleiden. Trotz des Fonds ist es wichtig, dass sich Freiwillige entsprechend versichern, und natürlich in Selbstverantwortung handeln. Es gibt aber Fälle, wo die Versicherungsleistung für den entstandenen Schaden nicht ausbezahlt werden kann. Der Fonds kann keinen Schaden zu hundert Prozent ausgleichen, aber er kann den Schaden in besonders schwierigen und schwerwiegenden Fällen lindern.
Weitere Details unter der Hotline des Service Freiwillige unter 0810 00 10 92.

„freiwillig-engagiert” – Servicestelle für freiwilliges Engagement in Österreich
Als Servicestelle wird der gesamte Freiwilligensektor Österreichs miteinander vernetzt, um Austausch und Zusammenarbeit über Bundesländergrenzen hinweg zu unterstützen. Ein Überblick über alle Angebote und Leistungen der Servicestelle für freiwilliges Engagement in Österreich findet sich hier: www.freiwillig-engagiert.at.


Anerkennungsfonds des Sozialministeriums für freiwilliges Engagement
Zur besonderen Anerkennung und Aufwertung von Freiwilligenengagement wurde vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz ein Anerkennungsfonds für freiwilliges Engagement eingerichtet, um Zuwendungen für besonderes und außergewöhnliches freiwilliges Engagement zu gewähren. Unter Berücksichtigung der Richtlinie können aus dem Fonds finanzielle Zuwendungen für innovative Maßnahmen und besondere Aktivitäten oder Initiativen zur nachhaltigen Sicherung des freiwilligen Engagements in Österreich erfolgen. Natürliche Personen können dabei bis zu 1.000 Euro erhalten, Organisationen bis zu 15.000 Euro. Weitere Details auch zu anderen Förderungen des Bundes unter www.freiwilligenweb.at.


Der Freiwilligenpass
Um sein freiwilliges Engagement auch dokumentieren zu können wurde der Freiwilligenpass eingeführt. Dieser Nachweis über freiwillige Tätigkeiten steht auch in digitaler Form zur Verfügung. Alle Infos und Registrierung unter www.freiwilligenpass.at.

Keine verwandten Beiträge gefunden.

Beitrag teilen:

Das könnte Sie auch interessieren

Bad Traunsteins Kinderbetreuungsprojekt überzeugte Jury

Bad Traunsteins Bürgermeister Roland Zimmer (BO Zwettl) hat mit seinem Projekt zur Kinderbetreuung beim European Village Renewal Award 2026 (EV!RA)…
Gold für Bad Traunstein! 🏅 Eine großartige Auszeichnung für unseren Zwettler BO Roland Zimmer und das gesamte Team zu d...

Gold für Bad Traunstein! 🏅 Eine großartige Auszeichnung für unseren Zwettler BO Roland Zimmer und das gesamte Team zu d…

Gold für Bad Traunstein! 🏅 Eine großartige Auszeichnung für unseren Zwettler BO Roland Zimmer und das gesamte Team zu diesem besonderen Erfolg…
Wer sich nationalsozialistisch betätigt oder entsprechende Inhalte mit vielen Menschen teilt, macht sich strafbar. Gerad...

Wer sich nationalsozialistisch betätigt oder entsprechende Inhalte mit vielen Menschen teilt, macht sich strafbar. Gerad…

Wer sich nationalsozialistisch betätigt oder entsprechende Inhalte mit vielen Menschen teilt, macht sich strafbar. Gerade bei Fotos mit NS-Symbolen…

Hakenkreuz-Schmiererei auf Ortstafel: Vorsicht beim Teilen von Fotos

In der Gemeinde Haidershofen in Niederösterreich kam es in den vergangenen Tagen zu mehreren Fällen von Vandalismus. Unbekannte beschmierten unter…
99 Gründe, stolz zu sein: Immer mehr Frauen gestalten unsere Gemeinden aktiv mit. ✨ In Niederösterreich gibt es österrei...

99 Gründe, stolz zu sein: Immer mehr Frauen gestalten unsere Gemeinden aktiv mit. ✨ In Niederösterreich gibt es österrei…

99 Gründe, stolz zu sein: Immer mehr Frauen gestalten unsere Gemeinden aktiv mit. ✨ In Niederösterreich gibt es österreichweit den höchsten…
So viele Bürgermeisterinnen wie noch nie! In Österreichs Rathäusern zeigt die Kurve klar nach oben: Seit 2004 hat sich d...

So viele Bürgermeisterinnen wie noch nie! In Österreichs Rathäusern zeigt die Kurve klar nach oben: Seit 2004 hat sich d…

So viele Bürgermeisterinnen wie noch nie! In Österreichs Rathäusern zeigt die Kurve klar nach oben: Seit 2004 hat sich die Zahl der…

Smart City: Fortschritt mit Nebenwirkungen?

Wie werden wir in Zukunft leben? Oder sollten wir uns nicht besser die Frage stellen „Wie WOLLEN wir in Zukunft leben“? Die Digitalisierung…

Der Schwarm – so wird jede Gemeinde zum Stromspeicher

Der Energiemanagement-Experte Christian Kirchweger berichtet im Interview, wie ein neues Speicher- Konzept Stromnetze entlasten und Mehrwert vor Ort…